Herzlich willkommen auf der Homepage
der Borreliose Selbsthilfegruppe Osnabrück

Borreliose ist eine Erkrankung, die durch Zecken übertragen wird.
Zecken leben im Gras oder feuchten Waldboden.
30 % der Tiere tragen den Borreliose-Erreger in sich.
Durch die Klimaveränderung sind die Zecken auch im Winter aktiv.
Die Borreliose-Erkrankung hat eine vielfältige Symptomatik.
Im frühen Stadium können grippeähnliche Symptome wie Müdigkeit, Fieber,
Kopfschmerzen oder eine ringförmige Hautrötung (Erythema migrans) auftreten.
Die Wanderröte (Erythema migrans) tritt nur bei ca. 50 % aller Infektionen auf.
Sie ist aber ein sicheres Zeichen für eine Borrelieninfektion.
In späteren Stadien können z.B. Gelenkentzündungen, Erschöpfungssyndromen,
Hautveränderungen, Sehverschlechterungen, Herzproblemen, Hirnhautentzündung,
Gesichtslähmung auftreten.
Befällt die Borreliose die Organe und wird sie weiterhin nicht behandelt, so kann
die Infektion den Körper in all seinen Organen schädigen.
Man kann sich mehrfach infizieren und auch mehrere Borreliosen verschiedener
Stadien gleichzeitig haben.
Es gibt derzeit keine Impfung gegen Borreliose.
Grundsätzlich muss jede Borrelioseinfektion antibiotisch therapiert werden.
Der Erfolg der Antibiotika-Therapie ist im frühen Infektionsstadium am größten.
Die Diagnose ist nicht immer einfach.
Viele Symptome werden auch bei anderen Erkrankungen beobachtet,
das macht es schwierig eine Borrelioseerkrankung zu diagnostizieren.
Die zur Verfügung stehenden Tests sind nicht immer zuverlässig.
Bei typischen Krankheitssymptomen wird häufig nicht an Borreliose gedacht.
Hinweise von Patienten werden oft nicht ernst genommen.
Auch wird oft behauptet, die Beschwerden seien psychosomatisch bedingt.
Für die Betroffenen können sich daraus häufig längere Phasen
der Nichtbehandlung ergeben.
Je früher an eine Borrelieninfektion als mögliche Ursache verschiedener und
oft schwer zu beschreibender Beschwerden gedacht und je beherzter dagegen
vorgegangen wird, desto besser sind die Chancen diese Infektionskrankheit
in den Griff zu bekommen.
In der Gruppe können Betroffene ihre Sorgen und Probleme teilen und aus
diesem Austausch Kraft schöpfen.
Die Arbeit in der Gruppe geschieht selbstbestimmt
und gleichberechtigt.
Dabei wird auf Vertraulichkeit großen Wert gelegt.